"Kliniktod durch Kassenmord"

- hieß es gestern Abend auf der Demo am Krankenhaus. Angestellt, DRK-Kräfte, Feuerwehrleute, ehemalige Patienten und viele Bürger protestierten lautstark gegen die Politik der Krankenkassen.
In Spremberg sollen künftig keine Hüft - OP 's mehr durchgeführt werden und auch die 2010 eingesetzten künstlichen Hüftgelenke sollen nicht bezahlt werden. Andererseits wurden weitere Mittel für den Krankenhausausbau an genau diesem Standort bewilligt. Selbst die anwesende Ministerin Anita Tack kann kann das nicht wirklich erklären.
Werden auch die Politiker von den Kassen ausgespielt, oder wer spielt hier mit wem? Die Krankenhaus- planung in Brandenburg scheint wirklich im Argen zu liegen.
Was können wir Bürger eigentlich dagegen unternehmen - wahrscheinlich müssten wir hier eine eigen Krankenkasse gründen, na ja bei den 1000 Leuten gestern kommt schon Einiges an Beiträgen zusammen - aber wird es dann besser? Können Bürger in diesem (unserem?) Land noch etwas bewegen? In Spremberg wollen es jedenfalls einige wissen - und das ist wirklich gut so! Zur Unterstützung der Krankenhausplanung wird es am 13. April hier in Spremberg eine weitere Demo geben.


10.03. F.J.