
Foto: Dr. Lautsch erklärt Teile eines Bohrkernes im KSL Büro in Spremberg
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Am 28.07.2011 besuchte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck im Beisein von Landrad Harald Altekrüger und Klaus Freytag vom Branden- burgischen Bergamt, sowie Bürgerbeister Dr. K.P. Schulze und ASG-Chef Gerhard Hänel auch die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH in Spremberg.
Dr. Thomas Lautsch berichtete über den Stand der Vorbereitungsarbeiten. Mit der Förderung des Kupfererzes soll gegen Ende des Jahrzehnts begonnen werden. Im nächsten Jahr wird die Lage der Schächte geklärt sein, 2013 beginnt das Abtäufen. Dazu muss das umliegende Erdreich eingefroren werden, erklärte Technik-Leiter Ralph Braumann. Etwa 2017 beginnt das Ausrichten der Strecken für den Erzabbau. Zwei bis drei Jahre nach Beginn der Förderung wird die Volllast erwartet. Dann sollen pro Tag 12 bis 15 000 Tonnen gefördert werden. Natürlich muss dazu die Aufbereitungsanlage rechtzeitig fertig sein. Sie soll im Industriegebiet Ost entstehen.
Auch wenn für etwa 20 Jahre Erz gefördert werden wird, ist eine Verhüttung vor Ort nicht geplant. Gott sei Dank - sagen da Einige - aber bei aller Freude über die neuen Arbeitsplätze, eigentlich wird dann doch auch wieder der größte Teil der Wertschöpfung außerhalb der Lausitz erfolgen!
F.J. 09.08.2011
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