Gerd Schmiedel erklärt das neue System
Geoportal der Stadt geht online

Am Dienstag, dem 28.02. wurden im Ratssaal erste Module des neue Geoportals der Stadt vorgestellt. Daten der ALK (automatisierte Liegenschaftskarte), Flächennutzungspläne und B-Pläne können online abgerufen werden. Auch die Nutzung eigener Luftbilder von 2011 in extrem hoher Auflösung wurde vorgestellt. Spremberg gehört damit zu den ersten Kommunen Brandenburgs, die die INSPIRE Richtlinie umsetzen. Bis 2019 sollen alle GIS-Portale dem Web zugänglich gemacht werden. Dafür werden 250 Tausend Euro in Spremberg investiert. Gut das davon 75% durch EFRE - Mittel gefördert werden konnten.
Ein vielversprechender Anfang. Natürlich soll weiter daran gearbeitet werden. Im Sommer sollen weitere Module fertig sein. An Baumkataster, Baugrund-und Baulückenkataster, Tourismus-Guide und Industrieflächenplan wird gearbeitet. Das Ganze muss natürlich auch aktuell gehalten werden. Neues Personal wird dafür aber nicht eingestellt, versicherte der Bürgermeister.
Beim Vergleicht der Geoportal Brandenburg, Spree-Neiße und Spremberg musste ich aber sofort an Openstreetmap denken. Dort werden einmal erfasste Daten Allen zur Verfügung gestellt. Die Brandenburger Sprembergkarte hat aber immer noch keine Umgehungsstraße, obwohl sie im Spree-Neiße Portal zu finden ist. Dort wiederum gibt es interessante Infos zu Bodendenkmälern und Radwegen in Spremberg, die ich im Spremberger Portal aber (noch?) nicht abrufen kann.

Openstreetmap macht übrigens auch nicht an den Landesgrenzen halt, hat inzwischen auch eine eigene Radwegekarte und wer will, kan sogar mithelfen, die Karte zu verbessern.
Was hätten diese Leute nur mit 250 Tausend Euro alles anstellen können?

29.02.2012 F. J.

Opebstreetmap Sprembergkarte
Openstreetmap, das freie Kartensystem