Gestern trafen sich interessierte Bürger im Bergschlößchen, um mit den Spremberger MdB's und der neuen Bürgermeisterin ins Gesräch zu kommen. Moderiert wurde von Klaus Dieter Peters.
Eines der wichtigsten Themen schien tatsächlich die Problematik der braunen Spree zu sein. Zu konkreten Forderungen an die Politiker kam es jedoch nicht und so wurde die Veranstaltung wieder einmal zur Selbstdarstellung der doch so überaus wichtigen Arbeit unserer Politiker-Elite. Diese möchte natürlich auch in der regionalen Politik künftig kräftig mitmischen. Einer fehlte allerdings entschuldigt, mit Uli Frese soll die Veranstaltung im April nachgeholt werden.
Neue Impulse für die Region hat die Veranstaltung bisher sicher nicht gesetzt. Klaus-Dieter Peters denkt trotzdem über ein Wiederholung im Herbst nach.
Mein Glaube an die Macht der regionalen Politik wurde mit dieser Veranstaltung nicht wirklich gestärkt. Eher wurden Zweifel lauter: Das Bergamt soll es richten, ausgerechnet das Amt, das die Braunkohle doch all die Jahre gesund gebetet hat - sieht so kluge Politik aus?
Wäre es nicht eher klug, über ein zweites Vorstaubecken zu reden. Damit wäre eine zyklische Reinigung machbar. Wir reden lieber über Ausgleichs- maßnahmen für die braune Spree.
Wäre es nicht an der Zeit das Thema braune Spree zu erweitern, beispielsweise durch den Begriff "Gefährliche Spree", das auszubaggernde Gut ist anerkanntes Gefahrgut und der Fluss führt doch auch giftiges EisenII und erhebliche aggressive Säurebestandteile.
spremberginfo.de | F..J. | 25.03.14