Neu oder nicht neu, das ist hier in Spremberg nur eine Frage
Gewaltige Wellen schlägt ja derzeit immer noch die Schwimmhallenneubaudiskussion. Dabei ist dies sicher eine Aufgabe für die Baufachleute. Sie müssen die Kosten für Neubau u. Rekonstruktion möglichst genau voraussehen. Die Neubaukosten sind natürlich auch standortabhängig. Über die Frage nach dem richtigen Standort bei Neubau sollten sich dann aber doch viele Bürger Gedanken machen.
- Ein Neubau an der selben Stelle führt zu einer langen Phase ohne Hallenbad, könnte aber die geringsten Erschließungskosten bringen. Parkflächen sind hier bereits da, die Wege erprobt.
- Ein Neubau am Freizeitbad ist parallel zum Badebetrieb in der Halle realisierbar. Es führt aber dauerhaft zu langen Wegen aus Schulen, Hotels, Wohngebieten u. gastronom. Einrichtungen. Möglicherweise könnte er den Standort Kochsabad in den Sommermonaten aufwerten.
- Ein Neubau im Innenstadtgebiet würde die o. g. Nachteile vermeiden aber natürlich kurzzeitig neue Probleme aufwerfen. Langfristig scheint es mir aber bessere Chancen bei der Ausnutzung zu geben. In der Wirthstraße wäre meiner Meinung nach der beste Platz. Dort ist sogar die Anfahrt aus den umliegenden Orten per Bus optimal gelöst. Die meisten Spremberger Schulen hätten deutlich kürzere Wege, Hotels und Gaststätten sowieso. Die Belebung der Innenstadt wäre gesichert.
- Auch auf unserem Festplatz in der Georgenstraße ist sehr viel Platz. Weder Garagen, noch Bäume müssten für einen Neubau weichen.
- Ein Neubau könnte auch in der Berliner Str. gegenüber der alten Halle in Erwägung gezogen werden. Wenigstens einer weiteren Verarmung der Innenstadt könnte so begegnet werden.
Am 26.1. ab 19:00 Uhr lädt die SPD zur öffentlichen Bäderdiskussion in den Schweizergarten ein.
Bitte weckt mich unwissenden Cantdorfer auf, falls es diese Diskussion schon gegeben hat! | Spremberginfo, 12.1.17