Reparieren verbindet

heißt ein neues Projekt vom Verbund offener Werkstätten. Hierbei sollen 3D-Druck Experten und Reparaturinitiativen gefördert werden, wenn sie sich gemeinsam der Ersatzteilherstellung widmen. Nicht nur für Hobbyreparateure wird die Ersatzteilbeschaffung immer problematischer. Unsere Wegwerfgesellschaft lebt ja schließlich noch, weil ständig neu produziert wird. Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit gehören damit zu den größten Feinde einer Gesellschaft, die zwar viel über Nachhaltigkeit redet, diese aber viel zu schlecht mit Handlungen untersetzt.
Aber scheinbar gibt es in unserem schönen Deutschland auch noch einige Andersdenkende. Die Anstiftung und die Deutsche Postcodelotterie fördern jetzt Modellprojekte für offene Werkstätten, die sich dem Thema der Ersatzteilherstellung durch 3D-Druck für Reparateure, die für mehr Langlebigkeit sorgen wollen, widmet.
Ob sich die Spremberger Werkstatt daran beteiligen wird, kann ich momentan nicht sagen. Toll wäre es sicher, wenn sich das neue Werkstattmanagement der Sache annehmen würde.

Mehr dazu bei:https://www.offene-werkstaetten.org/seite/reparieren-verbindet

Spremberginfo.de | 10.07. 2020. | F.J.