Auf welcher Erde wollen wir leben
Am 10. April gab es in der LR einen bemerkens- werten Artikel. Die Politikredakteurin Tanja Wolter fragte:"Auf welcher Erde wollen wir leben?"
Der Originalartikel in der Südwest Presse hatte noch eine andere Überschrift."Warum wir die Pandemie selbst verschuldet haben" Die Beiden Grafiken von Jörg Block beschreiben den Inhalt sehr treffend. Wollen wir, das Pandemien zum Alltag gehören oder wollen wir eine intakte Welt? Dabei kommt sie auch zu der Frage: "Kann Wohlstand nicht auch etwas anderes sein, als ein SUV, zwei Fernreisen und fünf Städtetrips pro Jahr?

Immer mehr Menschen wird klar, das ein "SO WEITER" der falsche Weg ist. Mit Umdenken und auch mit Verzicht muss es die Weltbevölkerung wieder schaffen, ressourcensparend zu wirtschaften und zu leben.

Dazu passt auch die Studie."So wird Deutschland schon 2045 klimaneutral" Ein deutlich schnellerer Umbau der Verkehrsinfrastrutur, eine Wende in der Landwirtschaft und mehr Tempo bei den erneuerbaren Energien wären u.a. dafür nötig und der Beamtenmentalität muss der Kampf angesagt werden.

Das die Wende in der Landwirtschaft eine wichtige Funktion erhält, beschreibt auch der Film Kiss the Ground sehr eindrucksvoll. Der in Amerika produzierte Streifen beschreibt Wege in eine alternative Landwirtschaft ohne Pestizide und industrielle Mast.

In diesem Zusammenhang ist auch der Besuch der Soil Held Academy im Oktober diesen Jahres zu sehen. In einem 3 tägigen Workshop zeigen erfolgreiche amerikanische Farmer in Potsdam Wege in eine regenerative Landwirtschaft.

"Wenn Sie Boden besitzen, ist regenerative Landwirtschaft für Sie machbar. Wir zeigen Ihnen wie" lautet das Motto der Academy.

Gabe Brown, der Autor von "Aus toten Böden wird fruchtbare Erde" wird mit dabei sein.

Es bleibt zu hoffen, das auch deutsche Politiker sich hier Anregungen für den Umgestaltungsprozess der Lausitz holen.

... denn die Hoffnung stirbt eben doch zuletzt!

Spremberginfo.de | 03.05. 2021. | F.J.