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Günter Schimmack berichtet über deutsch - polnische Begegnungen
Bereits 1995, als noch wenig über die neuen EU-Partner gesprochen wurde, pflegte Günter Schimmack Kontakte zum polnischen Szprotawa und begann diese mit viel Eigeninitiative zu festigen und zu erweitern. Mit seiner Hilfe entwickelten sich durch die jährlich stattfindenden Chortreffen weitere interessante Projekte für die Menschen beiderseits der Grenze. Durch eine große Spendenaktion konnte 1998 ein Rollstuhl für ein polnisches Chormitglied übergeben werden. Die damaligen Seniorentreffen waren auch Beginn der Aktion: "Ein Fahrrad für Mariusz", die 1999 erfolgreich abgeschlossen wurde. Diese Treffen und Solidaritäts- aktionen wurden ausschlaggebend für feste kommunale Beziehungen zwischen den Stadtverwaltungen von Szprotawa und Spremberg. Unter Mitarbeit von Herrn Schimmack wurde 2001 schließlich eine ganze Pflege - und Heilanstalt erweitert und modernisiert. Seit dieser Zeit arbeitet er gemeinsam mit der Spremberger Tafel und dem Albert Schweitzer Familienwerk an weiteren sozialen Projekten nicht nur für Senioren. So gab es 2002 das erste Kindergartentreffen zwischen Kindern aus Groß Luja und Szprotawa. Natürlich wurden hierbei die Eltern beiderseits der Grenze mit in die Vorbereitungen einbezogen.
Auch deutsche und polnische Waldbesitzer entdecken mit Günters Hilfe ihre gemeinsamen Interessen. Im November 2003 fand so das 1. Waldfest statt, das in diesem Jahr in Spremberg seine würdige Fortsetzung erfahren soll.
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