Fasthochwasser2012 und davor
Wird es zum verunreinigtes Spreewasser in Spremberg endlich Entscheidungen geben.

Ja sie ist braun, die Spree in Spremberg, die Farbe ist dabei aber längst nicht das größte Problem. Eine Studie von 2009 beschreibt einige Folgen und benennt auch die Ursachen ganz klar. Die Wasserabsenkung in Verbindung mit dem Altbergbau ist Schuld daran. Das der neue Bergbau auch Wasser absenkt und damit ähnliche Probleme in einigen Jahren auch in anderen Regionen zu erwarten sind, liegt nahe, ist aber schwer zu beweisen.
Nun in Spremberg soll es ja im 4. Quartal wieder eine Bürgerversammlung dazu geben, hoffentlich läuft sie nicht so enttäuschend, wie die Wasserrunde Trattendorf.
Außerhalb Sprembergs häufen sich Stimmen, die die Situation recht realistisch beschreiben und auch die Ursachen für das zögerliche Handeln benennen. So gab Stephan Hilsberg am 13. Juli im Deutschlandradio Kultur einen bemerkenswerten Komentar ab
 http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1809830/ und nennt das Kind beim Namen:
"Das Ökosystem des Oberlaufs der Spree ist in großer Gefahr."
Er kennt auch die Ursachen für das zögerliche Eingreifen der Politiker und endet mit den Worten:
"Und so symbolisiert das rostrote Wasser der Spree bei Spremberg eben nicht nur die unbewältigten Probleme alter und neuer Tagebaue, sondern auch eine rostzerfressene Politik, die sich und ihren Bürgern den Blick auf ihre eigene Zukunft versperrt."
Natürlich ist das auch keine Lösung des Problems aber es wird gezeigt, wo eigentlich bei der Lösung des Problems anzusetzen ist!


26.07.2012 F. J.

2007 warnten nur Wenige